Astrid Hülsmann

 

1966 geboren in Hamm, Germany
1987 - 1994 Studium LA Kunst, Uni Osnabrück
Studium LA gestaltendes Werken und Kunst 
Hochschule für bildende Künste Braunschweig
seit 1995 selbständig als Bildhauerin in Kassel
seit 1998 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
Lehrbeauftragte für plastisches Gestalten an Schulen im Kreis Kassel
seit 1999 Leitung von Bildhauer-Workshops
seit 2001 Mitglied im BBK (Bundesverband bildender Künstler)
seit 2002 Lehrauftrag Uni Kassel, Grundschulpädagogik: Spiel und Bühne
seit 2007 Lehrbeauftragte, Valentin Traudt-Schule Kassel
2008 - 2014 Kuratorin für Europa des ecuadorianischen Künstlers Luis Aguirre Torres
2009 Kunst am Bau, Valentin Traudt-Schule, Kassel
2012 Auftragsarbeit für die documenta XII
2013 - 2015 Installation „back ups“
seit 2014 Lehrerfortbildungen im Fach Kunst (Grundschule und Sek.1)“
2015 Gründung „Galerie Hammerschmiede“
2016 Dozentin Kinder Uni Kassel „Leonardo da Vinci, goldener Schnitt“
2016 Skulpturenwettbewerb Kassel, 2. Platz Skulptur „Verwirbelungen“ in Kooperation mit Dipl.-Designer Jens Freitag
seit 2017 Lehrbeauftragte, Grundschule Kassel-Waldau
2018 Autorin, Buch: „Mein Freund Elmar“
2019 Autorin, Buch: „Die Häkelfactory“

 

Ausstellungen

1998 Kassel, L`art brut
1999 Kassel, Kulturbahnhof - "Der Kuss"
2000 Kassel, Galerie Deutschmann
2001 Kassel, Kunst und Musik
2002 Bad Karlshafen, "Kunstherbst"
Eschwege, Hochzeitshaus
2003 Kassel, Galerie 108
Wolfhagen, Kulturhalle
Kassel, Kunst-Werk&nbsp
Vellmar, Rathausgalerie&nbsp
Bad Wildungen, Kurmuseum
2004 Kassel, Galerie Hess-Optik
Hann. Münden, Kellergalerie
Fritzlar, Hochzeitshaus
Lohfelden, Galerie FREI raum
Kassel, Kunst-Werk
Kassel, Botanischer Garten
Berlin, Galery Akud
Kassel, ARTvent, ARTvent
2005 Kassel, Schloßhotel "Einzig-artig"
Kassel, Kunst-Werk Alte Hammerschmiede
Kassel, Ateliergespräch des Kasseler Kunstvereins
Oelshausen, DORF-eigen-ART
2006 Kassel, Kulturbahnhof-Deutschland Land der Ideen ''26 am 8.3''
Czech Republic, Cesky Krumlov, „art over the city“
Eschwege, Hochzeitshaus, „Zeichnungen“
2007 Kassel, Sparkasse, „Zeichnungen“
Kassel, Atelierrundgang
2008 Kassel, Kunst-Werk alte Hammerschmiede
Kassel, Stadtmuseum
2009 Kassel, Atelierrundgang
2010 Kassel, Kunst-Werk Alte Hammerschmiede
2011 Kassel, Atelierrundgang
2013 Kassel, Atelierrundgang
2015 Kassel, Atelierrundgang
2016 Kassel, Galerie Hammerschmiede
2018 Kassel, Atelierrundgang


Image: Mirko Konrad, May 2012

 

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Kassel.

R. Henze spricht über die Künstlerin Astrid Hülsmann

Astrid Hülsmann, geboren 1966, studierte an der Universität Osnabrück und an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig ein Kunststudium. 1995 machte sie sich selbstständig und gründete eine Holzwerkstatt / ein eigenes Atelier (Entwerfen ihrer eigenen Möbel), aber nach 3 Jahren konzentrierte sie ihre Kunst auf Skulpturen. Sie fertigt Skulpturen aus Stein, Ton, Gips und Pappmaschee an, die sie auf zahlreichen Ausstellungen wie Kassel, Bad Karlshafen und Eschwege ausgestellt hat. Seit 1998 arbeitet Astrid Hülsmann als Dozentin für Plastikdesign an verschiedenen Schulen im Landkreis Kassel. In der Galerie 108 stellte sie Skulpturen aus Marmor, Kalksandstein und Ton aus, die das Thema von ein oder zwei Personen thematisierten. Das Aussehen und die Haltung der einzelnen Statuen sind nach außen in Richtung der Umgebung gerichtet. Im Gegensatz dazu stehen sich die Paare gegenüber und bilden einen kleinen intimen Kosmos. Die Gestaltung der Skulpturen von Astrid Hülsmann beginnt meist mit zufälligen Vertiefungen, Kanten oder Vertiefungen im unberührten Stein, in denen sie die Form eines Körperteils ausmachen kann. Dann benutzt sie dies, um auf dem Stein zu arbeiten, auf der Suche nach dem ganzen Körper, seiner Haltung und Position. Wenn eine zweite Figur im Stein versteckt ist, besteht die Aufgabe darin, eine Beziehung zwischen den beiden zu bilden. Dieser Prozess wird nicht nur durch Zufall bestimmt, sondern unterliegt auch ständigen Kontrollen, z. B. hinsichtlich der Proportionen, der Zusammensetzungsfaktoren und der Qualität des Materials und der Werkzeuge. Ein wichtiger Faktor ist die Ästhetik des Materials, die beispielsweise für Marmor eine besondere Rolle spielt. Astrid Hülsmann glaubt, dass neben den extrem gut polierten Oberflächen, die die Textur, Venen, Einschlüsse und Farben betonen, auch die Struktur des Rohsteins "sprechen" dürfen sollte.